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Ratgeber und Erfahrungswerte mit Kinderbuggys

Babys entwickeln sich gerade in den ersten 12 Lebensmonaten enorm schnell, sodass ständig Veränderungen stattfinden. Nicht nur aus der Kleidung wachsen die Kleinen in dieser Zeit rasend schnell heraus, auch die Hilfsmittel für ihren Transport müssen mit zunehmendem Alter durch andere ersetzt werden. Das liegt nicht unbedingt daran, dass das Baby für diese zu groß geworden ist, sie sind für den Alltag schlichtweg zu unpraktisch geworden, weil sich Voraussetzungen und Anforderungen stark verändert haben.

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Irgendwann, wenn das Baby zum Kleinkind geworden ist, muss der klassische Kinderwagen gegen einen Sportwagen oder Buggy ausgetauscht werden. Sobald das Baby selbstständig sitzen kann, dies ist meistens mit neun oder zehn Monaten der Fall, möchte es beim Spazierengehen auch etwas sehen und nicht mehr auf dem Rücken liegen. Eltern bemerken meistens schon etwas früher die Unzufriedenheit ihres Kindes, doch sollte man nicht eher auf einen Buggy umsteigen. So lange das Baby nicht alleine sitzen kann, ist die Rückenmuskulatur auch noch nicht entsprechend entwickelt, so dass man Haltungsschäden riskiert.

Was ist ein Kinderbuggy?

Kinderbuggys kommen als Nachfolger des herkömmlichen Kinderwagens in Frage. Der Kinderbuggy hat ein paar entscheidende Vorteile, sowohl für das Baby als auch für die Eltern. Beim Buggy lässt sich die Rückenlehne verstellen, so dass der Neigungswinkel individuell einstellbar ist. So kann das Kind beim Spazierengehen aufmerksam seine Umwelt verfolgen, wenn es unterwegs müde werden sollte, kann man die Lehne jedoch auch in Liegeposition bringen.

Der Buggy lässt sich mit wenigen Handgriffen platzsparend zusammenfalten und ist somit auch ideal für den Transport im Auto. Das Verstauen ist besonders leicht, da er auch ziemlich leicht ist. Die Räder sind bei diesem Gefährt schön leichtläufig und meistens klein, so dass es extrem wendig ist.

Wo sind die Unterschiede zum gewöhnlichen Kinderwagen?

Ein klassischer Kinderwagen ist auf jeden Fall das ideale Gefährt für ein Neugeborenes. Er ist massiv und robust und somit auch besonders sicher, da er nicht so schnell umkippen kann. Der Buggy ist wesentlich leichter und hat auch eine kompaktere Form, so dass er im Alltag viel praktischer ist. Im Gegensatz zum Kinderwagen sind die Räder auch schwenkbar und kleiner, was ihn natürlich viel wendiger macht.

Das Baby kann im Kinderwagen ganz flach auf dem Rücken liegen, und ist von einer festen Schale umgeben. Beim Buggy lässt sich die Lehne hingegen verstellen. Es ist zwar auch eine Liegeposition möglich, doch wird der Komfort des Kinderwagens nicht erreicht. Kinderwagen lassen sich auch zusammenlegen, doch sind sie aufgrund ihrer massiven Bauweise natürlich sehr sperrig und lassen sich im Auto nur schwer unterbringen. Der Kinderbuggy ist darauf ausgelegt, dass er möglichst leicht von einer Person zusammengelegt werden kann, in der Regel gelingt dies sogar mit einer Hand.

Die verschiedenen Typen von Kinderbuggys

Buggy ist nicht gleich Buggy, natürlich gibt es auch hier zahlreiche Unterschiede, was die Bauart und die Ausstattung angeht. Von ganz einfachen Modellen für kurze Touren bis hin zum Luxus-Modell mit jeglichem Komfort, findet man auf dem Markt alles.

Wie bei den gewöhnlichen Kinderwagen, so gibt es auch bei den Buggys Geschwisterkinderwagen oder Zwillingskinderwagen, in denen zwei Kinder nebeneinander sitzen können. Reise- oder Schirm-Buggys sind vor allem für etwas ältere Kinder gedacht. Diese sind nicht nur extrem leicht, sondern auch sehr klein und handlich, wenn man sie zusammengelegt hat. Komfort-Buggys kann man sogar schon von Geburt an verwenden, denn sie haben entweder einen Liegeaufsatz oder eine Tragetasche, so dass sie sich zum richtigen Kinderwagen umfunktionieren lassen.

Spezielle Gelände-Buggys sind für sehr aktive Eltern gedacht, die das Gefährt nicht unbedingt nur in der Stadt nutzen wollen, sondern auch mal auf unebenem Gelände.

Ausstattungsmerkmale der einzelnen Kinderbuggys

Unterschiede gibt es zunächst bei den Rädern, denn man findet Modelle mit drei oder vier Rädern. Bei den dreirädrigen handelt es sich um Jogger, die besonders für aktive Eltern geeignet sind. Unter den vierrädrigen gibt es auch Varianten, die entweder vorne und hinten doppelt bereift sind oder nur hinten über eine doppelte Bereifung verfügen. Ist man auch häufiger auf unebenem Untergrund unterwegs, sollte man eher zu einem Buggy mit großen, luftbereiften Rädern tendieren, für Shoppingtouren sind dagegen die kleinen, doppelten Räder viel praktischer.

Hochpreisigere Modelle sind meistens so ausgestattet, dass sie fast einem Kombikinderwagen entsprechen und schon von Geburt an benutzt werden können. Häufig hat man dann verschiedene Aufsätze, so dass man den Wagen dem Alter des Kindes anpassen kann. Die Rückenlehnen lassen sich bei einigen Modellen stufenlos, bei anderen funktioniert dies wiederum in mehreren Stufen, eine verstellbare Fußstütze erhöht den Komfort zusätzlich. Bei einigen Buggys kann das Kind nicht nur in Fahrtrichtung sitzen, die Sitzposition lässt sich auch entgegen der Fahrtrichtung verstellen. Auch bei den Gurtsystemen gibt es Unterschiede, erhältlich sind sowohl Dreipunkt- als auch Fünfpunkt-Gurtsysteme, letztere bieten noch mehr Sicherheit.

Ist man häufiger mit dem Kind in der Stadt unterwegs und möchte auch Einkäufe erledigen, so wäre am besten auf einen großen Einkaufskorb unterhalb der Sitzfläche zu achten. Ein Frontbügel erhöht die Sicherheit bei kleineren Kindern, bei vielen Modellen ist dieser später auch abnehmbar. Bei besonders komfortablen Kinderbuggys ist der Bügel auch gleichzeitig ein Spieltisch, eventuell sogar mit einer Halterung für Flaschen. Kinder essen ja auch häufig unterwegs und kleckern dabei auch gerne, ein abnehmbarer, waschbarer Bezug hält den Buggy hygienisch rein. Nicht immer wird der Wagen von der gleichen Person geschoben, deshalb sind höhenverstellbare Griffe besonders komfortabel.

Je kleiner ein Kind ist, umso wichtiger ist der Aspekt der Sicherheit, das gilt natürlich auch für den Kinderwagen bzw. Kinderbuggy. Steht der Kauf eines Buggys an, sollte also nicht der Preis oberste Priorität haben, sondern vor allem die Sicherheit. Vor allem wenn es sich um ein sehr günstiges Modell handelt, muss man oftmals nicht nur beim Komfort Abstriche machen, unter Umständen mangelt es auch an der notwendigen Sicherheit.

Bei der Auswahl sollte man immer auf das berühmte GS-Siegel achten, dieses garantiert die Überprüfung durch eine unabhängige, staatliche Behörde. Auch wenn dieses Siegel essentiell ist, sollten Eltern sich niemals alleine darauf verlassen. Die Gesundheit des Nachwuchses steht immer an erster Stelle, weshalb man den Kinderbuggy immer ganz genau unter die Lupe nehmen und auf ein paar wichtige Punkte hin überprüfen sollte.

Kinderbuggy – Sicherheit beginnt bei dem Bremssystem!

Das Vorhandensein einer Feststellbremse alleine reicht nicht aus, die muss auch so konzipiert sein, dass die gleichmäßig auf beide Hinterräder wirken kann. Nicht immer ist eine Handbremse vorhanden, falls dies der Fall sein sollte, muss sie sich möglichst leicht betätigen lassen.

Die Qualität der Reifen hat übrigens auch einen großen Effekt auf die Bremswirkung. Sind die Eltern sehr sportlich und möchte eventuell mit dem Kinderwagen auch joggen, so muss der Buggy besonders standsicher sein und darf nicht so leicht kippen. Die Räder sollten möglichst weit auseinander stehen, so hat man auf jeden Fall eine erstklassige Stabilität. Darüber hinaus ist auch auf eine hochwertige Federung zu achten, damit man auch unebenes Gelände, wie zum Beispiel einen Wald- oder Feldweg problemlos bewältigen kann.

Wenn es um die Stabilität des Kinderwagens geht, dann kann man davon ausgehen, dass ein Buggy mit Gestänge aus Metall immer die bessere Wahl ist, man sollt es immer einem Kunststoff-Gestänge vorziehen.

Kinderbuggys mit Sicherheits- / Schutzmechanismen

Der große Vorteil des Kinderbuggys ist ja, dass man ihn mit wenigen Handgriffen kompakt zusammenklappen kann. Doch das birgt unter Umständen auch eine Gefahr für Eltern und Kind. Der Mechanismus sollte so komfortabel funktionieren, dass man sich bei der Betätigung nicht die Finger einklemmen kann.

Außerdem muss auch unbedingt eine Schutzfunktion vorhanden sein, die ein ein versehentliches Zusammenklappen während der Spazierfahrt und somit schwere Verletzungen des Kindes verhindert. Die Rückenlehne muss in jeder Position sicher einrasten, damit sie während der Spazierfahrt nicht plötzlich nach hinten klappt.

Kinderbuggys mit 3-Punkt und 5-Punkt-Gurt-Systemen

Ein weiteres wichtiges Prüfkriterium ist das Gurtsystem, es muss schließlich ein Herausfallen des Kindes verhindern. Am sichersten sind Fünfpunkt-Systeme, vor allem wenn man sehr aktive Kinder hat, sollte man diese unbedingt einem Dreipunkt-Gurt vorziehen. Das Geschirr sollte zudem gut gepolstert und individuell verstellbar sein. Nur so kann man sicherstellen, dass der Gurt später weder zu locker noch zu fest sitzt.

Die Verschlüsse müssen perfekt schließen, sich aber auch leicht bedienen lassen. Natürlich ist auch die Höhe der Seitenwände nicht unerheblich, je höher diese sind, umso unwahrscheinlich ist ein seitliches Herausfallen des Kindes. Ein Sicherheitsbügel ist auf jeden Fall bei kleineren Kindern nie verkehrt, normalerweise kann man diesen später bei Bedarf auch entfernen.

Kinderbuggys für Tag und Nacht

Damit man auch bei schlechter Witterung oder in der Dunkelheit keiner Gefahr ausgesetzt ist, sollten an mehreren Stellen Reflektoren angebracht sein. Das Feststellsystem muss so konzipiert sein, dass mindestens zwei der Räder blockiert werden, nur so ist ein Wegrollen des Buggys ausgeschlossen. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass sich am Buggy keinerlei gefährliche Kleinteile befinden, und dass keine scharfen Kanten vorhanden sind, eine Kontrolle ist dennoch besser.

Buggys gibt es in allen möglichen Preissegmenten, da finden alle Eltern das Modell, das zu ihrem Geldbeutel passt. Das ist einer der großen Vorteile, dass man diese Kinderwagen schon zu sehr günstigen Preisen bekommen kann. Wenn man auch bei den extrem günstigen Modellen auf ausreichend Sicherheit achtet, kann man damit eigentlich nichts falsch machen. Gerade wenn der Buggy als „Zweitwagen“ dienen soll, muss er kein halbes Vermögen kosten. Die einfachsten Modelle, die man auch als Stockwagen bezeichnet bekommt man schon für weniger als 50 Euro. Diese Buggys erinnern zusammengeklappt fast an einen Regenschirm, eignen sich wegen des geringen Komforts jedoch ausschließlich für kurze Strecken.

Vorteile von Kinderbuggys im Überblick

Der Markt boomt vor allem im mittleren Preissegment zwischen 80 und 120 Euro, hier ist auch das Angebot am größten. Für diesen Preis bekommt man einen soliden, qualitativ hochwertigen Kinderbuggy, der über alle notwendigen Ausstattungsmerkmale verfügt. Ist man sehr oft mit dem Kind im Buggy unterwegs, sollte man sich vielleicht unter den komfortablen Luxus-Modellen ab etwa 150 Euro umschauen. Bei diesen kann man noch von allerhand Komfort-Funktionen und zusätzlicher Ausstattung profitieren, die den Alltag natürlich erleichtern und die Ausfahrten auch für das Kind noch angenehmer machen.

Der wichtigste Vorteil des Buggys ist seine praktische Handhabung, das unterscheidet ihn deutlich vom herkömmlichen Kinderwagen. Er ist viel kleiner und schmaler gebaut, damit er im Alltag besonders wendig ist. Für diese Wendigkeit sind auch die Räder verantwortlich, die schön klein und schwenkbar sind, bei Bedarf lassen sie sich jedoch auch feststellen, so dass man jeden Untergrund problemlos befahren kann, und der Wagen auch nicht versehentlich wegrollt. In vielen Geschäften geht es zwischen den Regalen oftmals sehr eng zu, mit einem Buggy kann man dennoch stressfrei mit dem Kind einkaufen. Große, wuchtige Kinderwagen bekommt man oft nur mit Anstrengung um engere Kurven, der Kinderbuggy macht da allerdings keine Probleme. Muss man seinen Kinderwagen im Hausflur abstellen, so nimmt der Buggy viel weniger Platz weg.

Mit nur wenigen Handgriffen lässt er sich in ein paar Minuten spielend leicht zusammenlegen, auch von einer einzelnen Person. Der Klappmechanismus ist so konzipiert, dass man ihn teilweise sogar mit nur einer Hand betätigen kann. Gerade wenn Frauen alleine unterwegs sind, muss das Zusammenklappen einfach und ohne großen Kraftaufwand möglich sein. Im Kofferraum hat der Wagen bequem Platz, selbst in kleineren Autos lässt er sich gut verstauen. Natürlich geht auch das Aufbauen entsprechend ebenso schnell vonstatten.

Kinderbuggys können leider auch Nachteile haben

Wo Licht ist, da ist auch immer Schatten, auch der Buggy hat ein paar Nachteile, die sich jedoch in Grenzen halten. Aufgrund der kleineren Räder ist er grundsätzlich nicht so gut gefedert wie ein großer Kinderwagen, deshalb sollte man beim Kauf unbedingt auf eine hochwertige Federung achten. Die Kunststoffräder können auch das Fahrverhalten etwas negativ beeinflussen, so dass die Fahrt etwas unruhiger und ruckeliger ist. In der Regel sind die Ladekörbe unter dem Sitz wesentlich kleiner, als bei einem Kinderwagen, manchmal ist sogar gar keine Aufbewahrungsmöglichkeit vorhanden.

Das Gestänge des Buggys ist verhältnismäßig niedrig, so dass das Schieben etwas unkomfortabler sein kann, deshalb sind höhenverstellbare Griffe äußerst wichtig. Macht das Kind gerne noch einen Mittagsschlaf oder ein Nickerchen im Kinderwagen, so ist der Buggy natürlich weniger bequem, was die Liegeposition angeht. Bei einigen Modellen lässt sich die Lehne gar nicht in eine komplette Liegeposition bringen, bei anderen ist der Komfort beim Schlafen mehr schlecht als recht. Ein Verdeck ist zwar vorhanden, das auch vor Sonne, Wind und Regen schützt, es ist allerdings meistens relativ instabil.

Wenn ein Kinderbuggy angeschafft werden soll, dann stellen sich Eltern viele Fragen, denn die Auswahl auf dem Markt ist riesengroß. Jeder hat andere Ansprüche an einen Kinderwagen, das hängt auch immer davon ab, wie man ihn künftig einsetzen möchte. Soll er regelmäßig zum Einsatz kommen, eventuell auch für längere Touren, oder dient er lediglich als Zweitwagen für unterwegs und vielleicht auch nur für kurze Strecken.

Ist er vor allem für den Urlaub oder gelegentliche Ausflüge vorgesehen, muss man keine Unsummen ausgeben. In diesem Fall verbringt das Kind nicht sehr viel Zeit darin, so dass das Kriterium Komfort durchaus auch vernachlässigt werden kann. Alles zu günstigen Kinderbuggys.

Ab wann einen Kinderbuggy nutzen? Kinderbuggy – ab welchem Alter?

Auch das Alter des Kindes spielt bei der Auswahl des optimalen Kinderbuggys eine wichtige Rolle. Kleinere Kinder schlafen während der Spazierfahrt doch gerne noch ein, und machen vielleicht sogar ihren Mittagsschlaf ab und zu im Buggy. Deshalb sollte sich die Rückenlehne mehrfach bis in die Liegeposition verstellen lassen, am besten stufenlos. Eine weiche Polsterung wäre in diesem Fall auch zu empfehlen, ideal sind abnehmbare Bezüge, die man auch problemlos waschen kann. Bei den Kleinsten sollte unbedingt ein Fünfpunkt-Sicherheitsgurt vorhanden sein, ist das Kind schon etwas größer, kann auch ein einfacher Dreipunkt-Gurt ausreichen. Er muss auf jeden Fall angepasst werden können und sollte gut gepolstert sein, damit es für das Baby nicht unangenehm wird.

Ein möglichst einfaches Handling sollte eigentlich das wichtigste Kaufkriterium sein, denn gerade deswegen legen sich die meisten Eltern einen Kinderbuggy zu. Nach dem Zusammenklappen sollte das Gefährt so kompakt wie möglich sein, dabei spielt natürlich auch die Größe des vorhandenen Kofferraums eine Rolle. Der Mechanismus muss einfach zu bedienen sein, so dass auch Frauen ihn problemlos alleine verstauen können. Je leichter der Buggy ist, umso handlicher ist er in der Regel auch, dabei muss er aber dennoch ausreichend robust und stabil sein. Damit der Kinderwagen während der Benutzung nicht von selbst zusammenklappt, muss unbedingt ein Schutzmechanismus vorhanden sein. Nach dem möglichst einfachen Aufbau müssen alle Verbindungen leicht und komplett einrasten, damit die Benutzung auch wirklich sicher ist.

Geländegängiger Kinderwagen – Kinderbuggys eignen sich besser fürs Gelände

Meistens werden Kinderbuggys vor allem gerne für das Einkaufen in der Stadt eingesetzt. Nicht überall ist der Boden asphaltiert und eben, häufig ist gerade in Altstädten auch Kopfsteinpflaster zu bewältigen. Auch in diesem Fall muss ein Befahren mit dem Buggy gelingen, deshalb sollte man möglichst auf eine Luftbereifung achten. Außerdem sollten sich zumindest die vorderen Räder auch feststellen lassen, so kann man auch holprige Strecken gut schaffen.

Gleiche Anforderungen werden an den Kinderwagen gestellt, wenn die Eltern auch gerne Outdoor-Aktivitäten zusammen mit dem Kind nachgehen möchten. Geht man auch gerne im Wald spazieren oder macht sogar längere Wanderungen, so muss nicht nur die Bereifung stimmen, eine erstklassige Federung ist in diesem Fall ebenso wichtig. Damit das Kind auch auf unebenem Gelände gut im Wagen liegt, sollten Sitzfläche und Rückenlehne schön bequem gepolstert sein. Auf einen Fünfpunkt-Sicherheitsgurt kann man in diesem Fall auch nicht verzichten, damit das Kind auf keinen Fall aus dem Buggy fällt.

Die Optik ist vor allem Müttern häufig wichtig, Komfort hat einen gewissen Stellenwert, doch keinerlei Abstriche darf man bei der Sicherheit des Kinderbuggys machen. Das Vorhandensein eines GS-Prüfsiegels ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Dennoch sollte man sich selbst von ein paar essentiellen Punkten ein Bild machen. Neben einem anpassbaren Gurtsystem sollte möglichst auch ein Sicherheitsbügel vorhanden sein. Der Wagen muss robust sein und darf auch in den Kurven nicht kippen, ein weiter Radstand ist deshalb zu empfehlen.